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1,1 Mio. Euro Förderung für di.hako.tec

Sozialministerin Kristin Alheit hat Anfang Dezember im Rahmen der offiziellen Einweihung des modernisierten Maschinenparks das Integrationsunternehmen di.hako.tec in Trappenkamp besucht.

Das Integrationsamt im Sozialministerium hat das Unternehmen, das seit 2003 besteht, mit 1,1 Mio Euro unterstützt. Vorgesehen sind die Gelder aus den Mitteln der Ausgleichsabgabe für die Modernisierung des Maschinenparks. Kernbereiche von di.hako.tec sind Schweißen, Drehen und Fräsen. Von den 66 Mitarbeitenden des Integrationsunternehmens sind 30 Prozent schwerbehindert.

„Teilhabe am Arbeitsleben ist der Dreh- und Angelpunkt für eine inklusive Gesellschaft. Hier wird sie praktisch umgesetzt. Damit ist das Unternehmen ein Vorbild, auch für andere im Land. Ich höre immer wieder, dass Menschen mit einer Schwerbehinderung, wenn sie richtig eingesetzt sind, leistungsfähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind, die vielfach besonders motiviert und engagiert ihre Aufgaben erfüllen. Damit das gelingt, gilt es, schwerbehinderte Arbeitsuchende entsprechend ihrer Leistungsmöglichkeiten zu unterstützen, beispielsweise durch eine Anpassung des Arbeitsplatzes. Unternehmen stehen dafür umfangreiche Fördermöglichkeiten aus der Ausgleichsabgabe zur Verfügung. Hier ist ein gelungenes Beispiel, wie diese für Menschen mit Behinderungen genutzt werden können.“, so Sozialministerin Kristin Alheit.

Als Geschenk bekam die Ministerin von den di.hako.tec-Mitarbeitenden ein Ginkoblatt aus Stahl überreicht, das in der neu angeschafften 5-Achs-Fräs- und Drehmaschine gefertigt wurde. Nicht nur ein Geschenk, sondern auch ein Symbol für die Flexibilität des Trappenkamper Unternehmens.

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