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Unsere Geschichte

Die Geschichte der NGD-Gruppe und ihrer Einrichtungen.

Unsere Geschichte

Schon seit Jahren galt das Internat Carlstraße nicht mehr zeitgemäß als Wohnstätte für sechs Auszubildende aus dem BBW Neumünster.

Das Einfamilienhaus aus den vermutlich dreißiger Jahren wurde zwar laufend renoviert und noch im Jahr 2014 mit einem zusätzlichen Badezimmer ausgestattet, aber eine moderne Nutzung, auch unter dem energetischen Aspekt, war nicht mehr möglich.
So wurde 2016 der konkrete Plan gefasst, das Gebäude abzureißen und auf zwölf Plätze in Einzelzimmern auszuweiten. Eine besondere Herausforderung war, das Haus nach Auflage barrierefrei zu bauen, was bei einem zweistöckigen Gebäude die Berücksichtigung eines Fahrstuhles bedeutet. Das alte Gebäude wurde bereits im Herbst 2017 abgerissen, aber es dauerte noch über ein halbes Jahr, bis mit dem Neubau im Sommer 2018 begonnen wurde. 
Die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2019 vorgesehen und soll für den neuen Lehrgang 2019 als Internat für das „selbständige Wohnen“ genutzt werden.

Im Dezember wurden bei einer feierlichen Ehrung in Berlin die bundesweit besten Auszubildenden für ihre hervorragenden Leistungen in den jeweiligen Ausbildungsberufen beglückwünscht. Neben Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gratulierte auch Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) den jungen Erwachsenen zu ihrem überdurchschnittlichen Abschluss: „Sie sind die bundesweit besten Azubis Deutschlands in Ihrem Ausbildungsberuf – und das bei 300 000 Prüfungsteilnehmern. Auf diese herausragende Leistung dürfen Sie stolz sein. Nutzen Sie den Rückenwind dieser Ehrung für Ihren weiteren Lebensweg“.

Für Paulina Muxfeldt, die nach einem Praktikum ihre Ausbildung im Berufsbildungswerk Neumünster begann, war dies ein überraschender Erfolg. „Ich konnte es gar nicht glauben, die Beste zu sein … Die Ausbildung hat mir große Freude gemacht, ich habe Lust an allem und Spaß an praktischer und körperlicher Arbeit“. 

Fotos: DIHK/Jens Schicke

Großes Lob erhielt der Leiter des Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerks, Hans-Jürgen Vollrath-Naumann. Zum einen gewissermaßen als Stellvertreter für Hunderte Auszubildende, die eifrig mit dem festen Willen, sich für einen glatten Berufsstart gut zu positionieren, an ihrer beruflichen Zukunft schmieden. Zum anderen für ein Team aus Mitarbeitenden, das sich jeden Tag mit Energie und Idealismus für die Bildung junger Menschen einsetzt. „Das TSBW ist eine Perle in unserem Land“, sagte Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei in Kiel anlässlich seiner Sommertour.

Schrödter besuchte verschiedene Einrichtungen in Nordfriesland, um sich von der Leistungsfähigkeit der Regionen ein reales Bild zu machen und die Punkte „wo der Schuh drückt“, herauszufinden, zu diskutieren und mitzunehmen, aber auch, um Wertschätzung zu zeigen. Mit von der Partie waren sein Büroleiter Kai-Michael Kugler sowie der Geschäftsführer „Berufliche Bildung und Förderung“ von der Norddeutschen Gesellschaft für Diakonie in Rendsburg, Henrik Meyer. 

Beeindruckt zeigte sich Schrödter von der gesamten Anlage des TSBW. Gern ließ er sich zum Beispiel von Teamleiter Holger Andresen in den Räumen der Metallbearbeitung und Zerspanungstechnik in die Geheimnisse der CNC-Technik einweihen. 
Sein Fazit: „Das TSBW ist beeindruckend in Vielfalt und Nachhaltigkeit dessen, was dort geleistet wird. Die Komplexität von fast 70 Berufen wird offenbar. Es ist eine große Herausforderung, diese gesamte Bandbreite abzubilden. Hier bekommen die jungen Menschen wirklich gutes und komplettes Rüstzeug, um auf dem ersten Arbeitsmarkt tätig zu werden“.

Das Evangelische Jugenderholungsdorf in St. Peter-Ording umfasst elf Häuser und liegt direkt an der Nordseeküste. Unzählige Kinder und Jugendliche haben hier schon aufregende Klassenfahrten und Jugendfreizeiten verbracht, nicht ohne Spuren zu hinterlassen. 2018 standen daher der Umbau und die Sanierung des größten Wohnhauses, Haus Jan Brass, an. Neben umfangreichen energetischen Sanierungen wurden sämtliche Bäder erneuert und der Tagesraum neu gestaltet.

Die Mission von Ozeankind e.V.: „Wir möchten eine Welt erschaffen, in der es wieder cool und vor allem selbstverständlich ist, sich für eine saubere Umwelt einzusetzen. In der es normal ist sich darüber überhaupt Gedanken zu machen. Eine Welt, in der jeder selbst davon überzeugt ist, einen wichtigen Unterschied machen zu können.“  Als Kooperation wurde im Jahr 2018 ein Workbook für Kinder erstellt, wie man zum „Plastikrebell“ werden kann.

Der Tag der offenen Tür im Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerk (TSBW) ist eine traditionelle Veranstaltung, die für viele Menschen in Husum und Umgebung zum festen Termin geworden ist.
Auf diese Weise können sowohl das „Innenleben“ des TSBW der Öffentlichkeit, als auch die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten an modernen, zeitgemäßen Arbeitsplätzen präsentiert werden.
Junge Leute sammeln hier auf Augenhöhe mit anderen Auszubildenden Ideen für die eigene berufliche Zukunft und Eltern schauen sich die Unterbringung ihrer Kinder im Internat an  manchmal geht es auch nur um einen gepflegten „Klönschnack“.

Die Tradition vom Tag der offenen Tür ist für TSBW-Chef Hans-Jürgen Vollrath-Naumann vor allem eine „Leistungsschau“ des Potenzials sowie das Abbild einer Berufswelt mit einer enormen Veränderungsdynamik: „Wir sind der Spiegel dessen, was in der Wirtschaft passiert“, sagt er.
Vor allem das Handwerk sei mit einer zukunftsorientierten Ausbildung von erheblicher Bedeutung in einer sich rapide wandelnden Arbeitswelt. Auch Lars Harms, SSW-Vorsitzende im schleswig-holsteinischen Landtag, machte sich wie jedes Jahr ein Bild: „Das TSBW ist ein Aushängeschild. Hier wird mit großem Engagement viel bewegt und um die Ecke gedacht. Die Wirtschaft der Region profitiert von der Arbeit des TSBW.“

Die Auszubildenden und Umschüler präsentierten ihr handwerkliches Können – so wie Pascal (Foto), Auszubildender im ersten Lehrjahr zum Energie- und Gebäudetechniker, der Laien gern zeigte, wie am geschicktesten eine Elektroleitung durchzumessen ist. Ponyreiten, Streichelzoo oder Bullenreiten waren ebenfalls traditionelle, aber immer wieder beliebte Vergnügungen für die kleinen Besucher.