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Unsere Geschichte

Die Geschichte der NGD-Gruppe und ihrer Einrichtungen.

Unsere Geschichte

Nicht nur das Angebot des Ev. Jugenderholungsdorfes wurde verändert, auch der Internetauftritt. Für eine übersichtliche und einfache Strukturierung auf der Seite wurde die Homepage neu aufgebaut. Fünf neue Icons weisen auf die verschiedenen Bereiche Klassenfahrt, Familien, Gruppen, Hostel und Handicap hin. Diese vereinfachte Navigation erleichtert die Übersicht der Seite. Auch unsere Möwe „Fiete“ hat ihren Platz gefunden.

Im Winter 2014/2015 wurde das Haus Klabautermann zu einem Familien-Hostel umgebaut. Die hohe Nachfrage von Familien und die sinkenden Gruppengrößen machten einen Schritt in eine neue Zukunft unausweichlich. Das Familien-Hostel liegt mitten im Herzen des Jugenderholungsdorfes und bietet nun zehn Familien-Zimmer an. Zusätzlich befinden sich im Hostel ein Wohnzimmer, ein Speiseraum, ein Spielzimmer für die Kids und ein kleines Wasch-Center.

Mit eigenen Kanus, einer Menge Improvisationstalent und einer Tonne „Naschies“ machten sich Betreute der TIDE eine unvergessliche Kanutour auf der Treene. „Die Abenteuer beginnen direkt vor der Haustür, da braucht man gar nicht weit vereisen“, beschreibt Betreuerin Lena Speck die Intention der Tour. So wurde 15 Personen ein Freizeiterlebnis ermöglicht, das bei den immer knapperen Kassen kaum noch realisierbar ist.

In Zusammenarbeit mit der Zentralen IT (ZIT) wurde in der TIDE ein Pilotprojekt zur Wartung und Betreuung der Computer der Verwaltung und Computer der Betreuten gestartet. Dazu wurde extra für die TIDE ein Server installiert, der über eine Fernwartungssoftware (Matrix) von der ZIT per Fernwartung gesteuert werden kann. So ist es möglich, bestimmte Programme aufzuspielen und zu aktualisieren, ohne dass Mitarbeitende vor Ort sein müssen.

Alle teamübergreifenden Beschäftigungsprojekte in Rendsburg und Büdelsdorf sind nun unter einem Dach. Nach dem Umzug ins Alte Rathaus befinden sich dort das Angebot „EinfallsReich“, das PC-Projekt und der hauswirtschaftliche Bereich.

Das hat viele Vorteile sagt Einrichtungsleiter Dr. Joachim Laudien anlässlich des Tages der offenen Tür: „Die Vertretungssituation ist in Krankheitsfällen viel einfacher und das Alte Rathaus ist mit Leben gefüllt. Es ist schön, wenn hier nicht nur die Verwaltung vor Ort ist, sondern wenn auch die betreuten Menschen ein- und ausgehen!“.

Die Chancen auf dem Ersten Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen zu erhöhen – das ist das Anliegen des „Aktionsplans des Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerks Husum zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention“.

In diesem Rahmen ist es ein Ziel von uns, die Ausbildung mit Betrieben in der Region zu verzahnen und somit die Vermittlungschancen unserer Auszubildenden nach bestandener Abschlussprüfung zu erhöhen.

Zu Beginn stand unsere intensive Zusammenarbeit mit dem Unternehmen carebyphone, einem Service-Center für Kundenservice, Marketing und Vertrieb. Inzwischen befindet sich die carebyphone integration GmbH & Co. KG, ein Integrationsbetrieb, auf unserem Gelände.

Auch andere Unternehmen sind an der Zusammenarbeit mit unserem Berufsbildungswerk interessiert und bieten Praktikumsplätze direkt auf unserem Gelände an. Dieses Engagement, das in Zeiten des Fachkräftemangels eine Win-Win-Situation für beide Seiten ist, wird auch von Politikern und Arbeitsagenturen unterstützt. Inzwischen haben wir so eine Zusammenarbeit mit zehn Unternehmen und wünschen uns noch weitere Kooperationen mit Handwerksbetrieben.

Gute Fahrt und stets eine Handbreit Luft zur Stoßstange des Vordermanns: Die Freude über die neuen VW Up! ist bei den Auszubildenden des TSBW und allen anderen Beteiligten groß.

Jörn Beyerodt, Auszubildender beim TSBW Husum, tritt demnächst ein längerfristiges Praktikum in Sankt Peter-Ording an. Er ist froh, dass er für die Strecke zwischen Husum und seiner Praktikumsstelle nicht auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist. Ab sofort kann er sich in einen der zehn funkelnagelneuen, himmelblauen VW Up! schwingen, die das TSBW über das Husumer Autohaus Kath für seine Auszubildenden erworben hat. Ein Stück Mobilität geben und gleichzeitig die Verantwortung für den fahrbaren Untersatz für den Zeitraum der Nutzung übertragen – dieses Konzept geht zurück auf eine Idee des TSBW-Ausbildungsleiters Udo Rex.

Kooperiert haben bei der Aktion mehrere Beteiligte: „Das VW-Werk hat einen Zuschuss gegeben, das Autohaus hat auf seine Marge verzichtet. So hat jeder etwas dazu beigetragen – sonst wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen“, erklärt Kath-Verkaufsleiter Peter Hansen. „Es ist etwas Besonderes, dass wir unsere Auszubildenden mobil machen“, sagt TSBW-Chef Hans-Jürgen Vollrath-Naumann.

Immer stärker werden die jungen Leute in längerfristige Praktika eingebunden, die oftmals bis zu einem halben Jahr dauern. Gerade im ländlichen Bereich ist es problematisch, Praktikumsstellen zu erreichen. „Für die Zeit, die das Praktikum dauert, haben die Auszubildenden jetzt einen PKW. Sie sind voll dafür verantwortlich. Wir geben ihnen die Möglichkeit, die Betriebe im ländlichen Bereich aufzusuchen und motivieren sie gleichzeitig“. Zwei Wagen sind Automatik-Fahrzeuge, ein weiteres wird demnächst auf Handbetrieb umgerüstet. Die Wagen wurden direkt im VW-Werk in Wolfsburg abgeholt – ein durchaus denkwürdiges Erlebnis für die 15 Auszubildenden und die Abordnung von TSBW- und Kath-Mitarbeitenden. Der Abholung ging eine interessante Werksbesichtigung voraus. Unmittelbar vor der Fahrzeug-Auslieferung erschienen die Namen der Auszubildenden auf den großen digitalen Anzeigetafeln – beeindruckend für die jungen Leute, die „ihr“ Fahrzeug sofort in Besitz nahmen. Die Autos wurden auf der Fahrt nach Husum gleich eingeweiht: „Ein tolles Gefühl“, hieß es von den Auszubildenden. Einige der jungen Leute hatten noch keine Autobahn-Erfahrung: „Bei der Rückfahrt konnten gleich Ängste abgebaut werden“, so Udo Rex.

Die ambulante Betreuung „Rund um Gaarden“ beinhaltet ein 3-Stufen-Modell, welches dem Menschen genau das Maß an Hilfe bieten kann, die er gerade benötigt. Dies ist ein völlig neues, sehr am Menschen orientiertes Modellprojekt. Die Stufen reichen von ambulanter Assistenz (Stufe 1) über intensive Assistenz in der eigenen Wohnung bis zur Untermiete in einer Wohngemeinschaft (Stufe 2) oder auch in der eigenen Wohnung (Stufe 3).

  • Die Betreuung wird nach Fachstunden abgerechnet und bedeutet für den Leistungsträger eine Kostenersparnis.
  • Für die betreuten Menschen wird ein passgenaues, absolut bedarfsorientiertes Angebot erstellt.
  • Für die Mitarbeitenden bedeutet diese Arbeit ein sehr unabhängiges Arbeiten, welches jedoch eine hohe Bereitschaft zur Flexibilität voraussetzt.

Der Luisenhof auf dem Ostufer der Kieler Förde ist eine überwiegend vollstationäre Wohneinrichtung für Frauen mit schweren Persönlichkeitsstörungen, insbesondere Borderline. Im Kernhaus werden zehn Frauen betreut. Dazu gibt es drei bis vier ambulante Plätze für Frauen, die sich bereits stabilisiert haben. Neu dazu gekommen ist ein pauschal finanziertes, ambulantes Angebot, „Unterstütztes Wohnen“ genannt. Es orientiert sich in etwa an dem 3-Stufen-Modell „Rund um Gaarden“ und richtet sich an Frauen, die noch Anbindung an das vollstationäre Angebot brauchen, aber deutlich selbstständiger leben können.

Auf dem Teamfoto sind folgende Personen zu sehen:
Von links hintere Reihe: Erika Bauer-Stehen, Kathrin Meier, Imke Reimers, Claudia Haensel.
Vorne von links: Melanie Gemballa, Ute Schanko, Manja Oßwald.

Seit 2013 wurden vereinzelt unbegleitete minderjährige Ausländer aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde, aber auch aus Neumünster, Kiel und dem Kreis Stormarn, zur Inobhutnahme angefragt.

Den jungen Menschen, meist aus Afghanistan, Syrien und Eritrea konnten gut geeignete Unterkünfte und Betreuung auf freien Plätzen der Klein- und Schwerpunktegruppen des JugendhilfeNetzwerkes Nord-Ost angeboten werden.

Der Bedarf an geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten steigt zunehmend. Im letzten Quartal 2015 konnten neben Plätzen in den Regelgruppen bis zu zwölf weitere Plätze auf dem Gelände der Ev. Jugendhilfe Rendsburg bereitgestellt und belegt werden. Auch in den kreisfreien Städten und Kreisen mit Geschäftsstellen des JugendhilfeNetzwerkes Nord-Ost konnte bei der Unterbringung und Betreuung der jungen Menschen aktiv geholfen werden.

Durch das hohe Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des JugendhilfeNetzwerkes Nord-Ost werden derzeit bis zu 80 unbegleitete minderjährige Ausländer begleitet und betreut.

Aufgrund der großen Nachfrage im Autismusbereich wurde entschieden, am Hauptstandort in Rendsburg ein weiteres Angebot zu schaffen.

Direkt im Innenstadtbereich wurde nach einer aufwändigen Sanierung ein charmantes Mehrfamilienhaus, in dem sich ehemals ein Milchladen befunden hat, in ein weiteres IWT für Jugendliche mit Autismusspektrumsstörungen umgebaut und im Juli 2015 eröffnet.

Das Haus bietet Platz für die Betreuung von acht Jugendlichen mit Autismusspektrumsstörungen ab 16 Jahren auf insgesamt drei Etagen. Eine zusätzliche Trainingswohnung mit zwei Plätzen zur Verselbständigung gehört ebenfalls zum Betreuungskonzept.

Somit sind wir als JugendhilfeNetzwerk Nord-Ost im Bereich Autismus in Schleswig- Holstein noch breiter aufgestellt.

http://meeting.ngd.de

„Hallo könnt Ihr mich hören und sehen?“ – Diese Frage stellten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kooperationsprojektes zwischen Selbsthilfegruppen der Stadt Flensburg und des Diakonischen SuchtHilfeZentrums in Flensburg in der Testphase des neuen Online- Angebotes häufiger. Den Anstoß für die Entwicklung eines Online-Angebotes für suchtgefährdete Menschen gab ein Mitglied der Anonymen Alkoholiker in Flensburg. Für suchtkranke Menschen und deren Angehörige stellt der Weg in eine Selbsthilfegruppe oder in eine Beratungsstelle häufig eine hohe Hürde dar. Vor diesem Hintergrund bietet die Suchthilfe Flensburg eine unkomplizierte und anonyme Möglichkeit einen ersten Kontakt aufzunehmen. Als regelmäßiges Angebot bieten die Selbsthilfegruppen seit dem 01. Juni 2015 in der Regel täglich einen Onlinetermin an. Wir hoffen, dass sich mit einer größeren Zahl an Nutzern auch ein geschlossener Chatroom ergeben wird. Dieser soll dann wie eine Selbsthilfegruppe organisiert sein und regelmäßige wöchentliche Treffen bieten. Wir sind gespannt auf die Erfahrungen der nächsten Zeit und laden Sie ein, sich unsere Internetseite unter https://meeting.ngd.de anzusehen.

Nach der Einführung und Zertifizierung eines Qualitätsmanagementsystems in der Einrichtung Friedheim, der Sucht- und Drogenberatungsstelle, sowie der ambulanten Rehabilitation und ambulanten Nachsorge im Jahr 2012 wurde in diesem Jahr das Qualitätsmanagementsystem erneut überprüft.

Mit viel Engagement von Seiten der Mitarbeitenden wurde ein weiterer Einrichtungsteil, die Einrichtung Großenwiehe, auf die Zertifizierung vorbereitet. Als Lohn der Arbeit und der intensiven Auseinandersetzung mit den Prozessen der Einrichtungen gab es am Ende die erfolgreiche Zertifizierung der sozialtherapeutischen Übergangseinrichtung Großenwiehe und die Re-Zertifizierung der übrigen Einrichtungsteile.

Ziel des Klimapaktes Flensburg: Im Jahr 2050 ist Flensburg CO² neutral! Das verpflichtet. Allerdings hat der Holländerhof schon immer in diese Richtung agiert. Umweltschutz und energiebewusstes Handeln stehen bei allen Bauvorhaben, technischen Erneuerungen und Umstrukturierungen mit im Fokus. Im Jahr 2013 wurde das Haupthaus der Wohnstätte energetisch grundsaniert. In mehreren Häusern sind Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnungskomponenten eingebaut. Bei der Beschaffung von Geräten, Maschinen und Fahrzeugen wird der Nachhaltigkeit sehr viel Beachtung geschenkt. Die Wäscherei zum Beispiel hat mit dem Einbau eines Energie-Spar-Waschsystems erheblich zur Senkung der Energieverbräuche beigetragen. Viele kleine Bausteine auf dem Weg in die Richtung CO² Neutralität.

Der Holländerhof ist aktiv. Deshalb wird auch ein Umweltmanagementsystem eingeführt, welches sich mit dem Qualitätsmanagementsystem ergänzt. Zudem will der Holländerhof durch die Mitgliedschaft im Klimapakt auch seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigen, dass es sich lohnt sich für den Klimaschutz einzusetzen.
Im Leitbild steht „Wir handeln diakonisch und nehmen Verantwortung wahr.“ Durch das Engagement im Klimaschutz nimmt der Holländerhof eine globale Verantwortung wahr und stärkt dadurch weiterhin die Region.

Fast 100 Teilnehmer aus den Werkstätten für behinderte Menschen in Schleswig-Holstein trafen sich im Juli 2015 zum 10. Mal auf dem Platz des Polizei-Sportvereins Flensburg in der Westerallee.

Aus diesem Anlass kündigte sich auch der Norddeutsche Rundfunk an, um die teilnehmenden Sportler einen Tag lang zu begleiten. Eröffnet wurde die Veranstaltung mit Aufwärmübungen für alle – unter Anleitung von Übungsleiterinnen des Flensburger Polizei-Sportvereins. Der Verein unterstützt das Organisationsteam um die Sportlehrerin des Holländerhofs Angelika Carstesen und die ehrenamtlich engagierte Ruth Kurtzweg-Otte schon seit Jahren bei der Durchführung dieses sportlichen Ereignisses für Menschen mit Down-Syndrom. Die Atmosphäre bei diesem Sportfest ist immer besonders schön und herzlich und die Teilnahme als Athlet, Betreuer oder Helfer nicht umsonst sehr begehrt.

Im Rahmen des Partizipationsprozesses hat die DASI Berlin ihr Leitbild in Zusammenarbeit mit capito Berlin, Büro für barrierefreie Information, überarbeitet und in Leichte Sprache übersetzen lassen. Für die Prüfungsgruppe, die das Endprodukt noch mal kritisch beäugte, konnten zwei Jugendliche aus dem Betreuten Einzelwohnen für Jugendliche der DASI Berlin gewonnen werden.

Rechtzeitig zum Organisationsentwicklungstag 2015 war das Leitbild in Leichter Sprache fertig und konnte allen Mitarbeitenden vorgestellt werden. Dass es durchaus nicht einfach ist, komplexe Texte in Leichte Sprache zu übersetzen, konnten die Mitarbeitenden in einem Workshop anhand einer praktischen Übung selbst nacherleben.

In einem zweiten Schritt wird das Leitbild in Leichter Sprache von Kindern aus den Familienwohngruppen bebildert werden.

Vor 15 Jahren kam Hans-Detlef Häufle auf die Idee, die fast schon vergessene Kimberquelle in Nindorf im Naturpark Aukrug besser zu nutzen.  Er kooperierte mit der Hohenwestedter Werkstatt und entwickelte zusammen mit dem damaligen Einrichtungsleiter Bernd Ramm das Projekt „Quellwasser“, aus dem die Marke gut2 entstanden ist. 2015 feiert gut2 nicht nur die erste Abfüllung des exzellenten artesischen Quellwassers, sondern auch das Gelände in Nindorf mit dem neuen Quellhaus, welches ab jetzt die Grasfläche ziert. Umschmeichelt von der Stille Nindorfer Weiden und Wälder steht das Holzhaus mitten im Grünen und passt sich der Umgebung optimal an. Unterstützt durch das ebenfalls auf dem Quellgelände stehende Abfüllhaus und Informationszentrum wird ein Besuch des Geländes sogar noch lohnenswerter – das sollte man sich nicht entgehen lassen!

Schon lange interessiert sich die KiTa Nortorf dafür, Familienzentrum zu werden. Vorrangig sollen Kindertagestätten zu Familienzentren weiterentwickelt werden. Da es in der KiTa schon seit vielen Jahren auch Angebote gibt, die gut unter das Dach eines Familienzentrums passen, bisher aber über den Förderverein finanziert wurden, lag es nahe, nun an dem Interessenbekundungsverfahren teilzunehmen. Das Land Schleswig-Holstein sowie der Kreis Rendsburg-Eckernförde stellen seit 2014 Mittel für Familienzentren zur Verfügung. Ein Konzept und die Zustimmung der Stadt Nortorf waren Voraussetzung für eine Förderung.

Über den Antrag der KiTa beriet der Sozial- und Kulturausschuss der Stadt Nortorf im März 2015 und gab seine Zustimmung. Schon im Mai wurde im Jugendhilfeausschuss des Kreises bekannt gegeben, wer von den Fördergeldern unterstützt wird: Die KiTa Nortorf gehört zu den geförderten Einrichtungen. Eine erfreuliche Nachricht!
Nun wurden nach entsprechenden Vorgaben bereits bestehende Angebote, wie beispielsweise Elternkurse oder die integrative Krabbelgruppe, in das Familienzentrum integriert. Darüber hinaus war auch der Weg für weitere Angebote frei, wie beispielsweise das Elterncafé oder das Projekt „Leseteppich“ in Kooperation mit der Stadtbücherei.

Am 13. Oktober 2015 fand im neu gegründeten Familienzentrum der KiTa Nortorf der erste öffentliche Fachvortrag statt. Thema des Abends war die „Kindliche Sexualentwicklung“. Da das Thema sowohl Eltern, Fachkräfte aus anderen Kitas als auch Lehrer|-innen und in Ausbildung befindliche Pädagogen|-innen betrifft, kamen zu dieser Veranstaltung über 60 Teilnehmer|-innen.

Ralf Specht, Dozent am Institut für Sexualpädagogik Dortmund, und Mitarbeiter der Petze – ein Institut für Gewaltprävention Kiel – hat den Abend gestaltet. Informativ hat er den Teilnehmenden Entwicklungsschritte dargestellt und Tipps zu einem angemessenen Umgang mit der kindlichen Sexualität gegeben. Im Vordergrund stand der Schutz vor Grenzverletzungen durch Erwachsene. Er hat Daten und Fakten zum Thema vorgestellt und die Gäste immer wieder ermuntert, in sogenannten „Murmelrunden“ über Thesen wie beispielsweise „Kinder werden zu Jungen und Mädchen erzogen“, in einen durchaus kontroversen Austausch zu gehen.
Abschließend gab es noch die Möglichkeit, Bücher und Broschüren zum Thema kennenzulernen.

Zum 01. Oktober 2015 vollzog sich der Betriebsübergang des Jugendaufbauwerks Kiel in die Perspektive Bildung gGmbH. Der Ausbildungsverbund Kiel übernimmt die Aufgaben der Eingliederung und Weiterführung.

Am 27. November 2015 fand der 1. Gesundheitstag der Beruflichen Bildung Nord gGmbH in Kooperation mit der AOK NORD-WEST beim Ausbildungsverbund Flensburg statt.

Alle Mitarbeitenden der Einrichtungen Ausbildungsverbund Kiel, Ausbildungsverbund Flensburg, Ausbildungsverbund Eckernförde, der Beruflichen Bildung Rendsburg und der rabs* gGmbH waren zu dieser Veranstaltung eingeladen.
Das Angebot war vielfältig: von Mitmach-Angeboten zum Gesundheitscheck über Themen wie richtige Ernährung und Bewegung.
Auch das wertschätzende Miteinander wurde thematisiert. Ein schöner Tag, der bei vielen Besuchern mit einem Spaziergang über das weitläufige Gelände des Martinstifts seinen Ausklang gefunden hat.

Ein schöner Kinderspielplatz für die Kieler Woche 2015:

Zwölf Jugendliche aus dem Bereich Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme "Farbe" bauten unter Anleitung des zuständigen Ausbilders getreu dem Motto „In neun Tagen um die Welt“ eine Regenwaldbühne und ein „fliegendes Schiff“.

Die Krusenkoppel war gut besucht und Kinderlachen überall zu hören.

2015 war ein ereignisreiches Jahr für den Ausbildungsverbund Rendsburg-Eckernförde (ehemals aves). So wurde zu Beginn des Jahres der Verwaltungs- und Maßnahmenstandort in der Kieler Straße 57 aufgelöst und mit der gesamten Mitarbeiterschaft in das ehemalige aves-Werkstattgebäude in die Marienthaler Straße 1 verlegt.

Zur Realisierung dieses Vorhabens waren diverse Umbauarbeiten von Nöten. Neue Büros und zusätzliche Schulungs- und Seminarräume mussten geschaffen werden, um nicht nur alle Kolleginnen und Kollegen, sondern auch die laufende BaE-Maßnahme unter zu bringen.

Im Sommer konnte der Mitarbeiter Michael Wagner, gelernter Dachdecker mit Meistertitel, mit den erforderlichen Umbaumaßnahmen beginnen. Er wurde dabei immer wieder von handwerklich geschickten Mitarbeitenden und Maßnahmeteilnehmenden unterstützt. Da der Großteil der Baumaßnahmen in Eigenleistung erbracht worden ist, nahm der Umbau einen entsprechend höheren Zeitaufwand in Anspruch.

Alle Mitarbeitenden sind enger zusammengerückt. Neue Bürogemeinschaften wurden geschlossen und diese haben - neben allen Schwierigkeiten - auch deutlich positive Nebeneffekte mit sich gebracht. Kolleginnen und Kollegen haben sich besser kennen gelernt und der fachliche Austausch konnte auf direktem und kurzem Wege stattfinden.

Da ist er endlich! Der neue Wagen für den Waldkindergarten.

Waldkinder und Erzieher sind zwar bei jedem Wetter unterwegs, aber besonders in der kalten Jahreszeit tut ein warmer Unterschlupf zur Frühstückspause sehr gut.

Die Gesamtkosten von 33.000,00€ wurden zu einem großen Teil von der BINGO-Umweltlotterie finanziert. Die Sparkasse Südholstein, der Lions-Club Kaltenkirchen, die Firma Hanse Baustrom, die Raiffeisenbank, die ev. Jugendstiftung und diverse private Spender machten die Kaufsumme voll.

Georg Kallsen als Vorsitzender der Geschäftsführung der NGD-Gruppe überreichte der Kita-Leitung Sabine Asmussen eine Spende in Höhe von 1.000,00€. Diese wird speziell zur Möblierung des Wagens verwendet.
Wir sagen Danke an alle Helfer|-innen und Spender|-innen!