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Unsere Geschichte

Die Geschichte der NGD-Gruppe und ihrer Einrichtungen.

Unsere Geschichte

Am 1. April 2004 wurde die Kooperationsvereinbarung zwischen DHW und NGD e.V. unterzeichnet. In Bad Segeberg fand die erste gemeinsame Tagung aller Einrichtungsleiter/-innen statt. Um den Mitarbeitenden ein gemeinsames Forum zu bieten entstand aus den hausinternen Zeitschriften ein neues Mitarbeitermagazin: die wir-direkt.

Die Gesetzespakete HARTZ I-IV wurden verabschiedet. Durch HARTZ IV änderten sich die Regelungen für Erwerbslose und Sozialhilfeempfänger. Die Arbeit von DHW (Diakonie Hilfswerk Schleswig-Holstein) und NGD e.V. (Norddeutsche Gesellschaft für Diakonie) wurde entsprechend vor neue Herausforderungen gestellt, auf die flexibel und schnell reagiert wurde.

Mit dem Ende des Jahre 2004 endete auch das Xenos-Projekt der EU. Unter dem Motto „Bunte Vielfalt statt brauner Einfalt – Arbeiten und Leben ohne Ausgrenzung und Diskriminierung" hatten seit 2002 zahlreiche Aktionen stattgefunden, in denen die Jugendlichen zeigten, dass in ihrer Mitte für Rechtsradikale kein Platz war. Ereignisse wie die Internationale Woche, die in diesem Jahr den Orient in den Mittelpunkt stellte, sollten aber auch in Zukunft beibehalten werden.

Eine ehemalige Kaserne wurde in Neumünster zum Asylbewerberheimheim. Für Kinder gab es auf dem Gelände wenig Möglichkeiten – doch die Auszubildenden des Ausbildungsverbundes halfen gerne. Gemeinsam mit den Asylbewerbern entstand ein toller Spielplatz mit viel Platz zum Toben.

Die DiGeA gGmbH (Diakonische Gesellschaft für Arbeitsförderung gemeinnützige GmbH) wurde speziell für den Kreis Ostholstein gegründet.

Der Marienhof eröffnete seine neue Reitanlage - inklusive Café, in dem man die Reiter in der Halle bei Kaffee und Kuchen gemütlich beobachten kann.

Immer größer wurde die Nachfrage nach Plätzen für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Der Arbeitsverbund Steinburg (AVS) eröffnete daher eine zusätzliche Betriebsstätte in der Christian-IV-Straße in Glückstadt.

Mit diesen Worten eröffnete Günter Grätsch, Fotochef der sh:z, die Ausstellung „… mittendrin sein". Das Fotoprojekt des Holländerhofes zeigt Portraits von Menschen mit Behinderungen, auf denen versucht wurde, den typischen Gesichtsausdruck des Einzelnen einzufangen und so die individuellen Persönlichkeiten darzustellen. Die schwarz-weiß-Aufnahmen sollen versuchen, Berührungsängste abzubauen und die Betrachtenden dazu anregen, sich nicht nur für die Menschen auf den Bildern zu interessieren, sondern auch mit ihnen in Kontakt zu treten.

Auch im Rahmen der Feierlichkeiten zum 40-jährigen Jubiläum waren die Bilder zu sehen, neben einer Retrospektive des Holländerhofes. Maria Rönnau, die Einrichtungsleiterin, betonte in ihrer Rede, dass 40 Jahre Holländerhof auch für 40 Jahre Behindertenarbeit in Deutschland stünden – und wie viel sich in dieser Zeit verändert habe. Die Beschäftigten haben sich Arbeitsbereiche erschlossen, die ihnen früher niemand zugetraut hat – und sie haben sich in ihnen profiliert. Besonders geehrt wurden Hans-Herrmann Erichs, Hans-Peter Jaudziens, Inge Lorenzen und Maren Petersen, die „ihrem" Holländerhof seit 40 Jahren die Treue halten.

Was sollte aus dem alten Bunker auf dem Gelände der Trollsee-Werkstatt werden? Die Entscheidung fiel bald: einen Kulturturm und eine integrative Begegnungsstätte. Am 1. Oktober wurde die erste Ausstellung eröffnet: „Im Bunker – Raum der leisen Stimmen". Gerrit Becker (Maler & Schriftsteller), Karl Siebig (Autor & Regisseur) und Richard Wester (Musiker) schufen zusammen eine Ausstellung zum Thema Gewalt mit zwölf sehr unterschiedlichen Stationen. Die Ausstellung und das Rahmenprogramm sorgten dafür, dass die Eröffnung des Trollsee-Turmes zahlreiche Besucher anlockte und die Neugier auf zukünftigen Veranstaltungen geweckt wurde.

Ein denkmalgeschütztes Haus von über 100 Jahren wurde komplett renoviert. Aus dem ehemaligen Kreisbahnhof, an dem mittlerweile kein Bahnverkaehr mehr lang führt, entstand ein Hotel der besonderen Art. Als Integrationsbetrieb arbeiten hier Menschen mit und ohne Behinderung zusammen, um den Gästen den perfekten Service zu bieten. Seminar- und Tagungsgäste sind ebenso willkommen wie alle Besucher des Restaurants, Übernachtungsgäste des Hotels sowie Nutzer des hauseigenen Catering-Services.

Viele Jugendliche, die auf dem Posthof lebten, hatten noch keinen Schulabschluss. Die Mitglieder des Fördervereins Posthof e.V. hatten daher ein ehrgeiziges Ziel: eine eigene Schule auf dem Gelände des Posthofes. Schon seit dem vergangenen Jahr war fleißig Geld gesammelt worden, unter anderem mit Hilfe der Dampfbäckerei Drews, die Berliner mit dem Logo des Posthofes verkauft hatte. Eine Spende des Rotary Club Bad Bramstedt stellte die Finanzierung sicher, und die Bauarbeiten konnten losgehen. Schnell verwandelte sich die alte Waschküche in eine kleine Hof-Schule. Dank dem Schulzentrum Fockbek, das Möbel gespendet hatte, konnten schon im April die ersten Schüler Platz nehmen, bevor im Mai die große Einweihung gefeiert wurde.

Der Adventsmarkt entwickelte sich auch in diesem Jahr wieder zum Besuchermagneten. Über 800 Gäste kamen um an den Buden verschiedener Aussteller aus dem Umland zu stöbern. Der Fockbeker A-Cappella-Chor sorgte für musikalische Unterhaltung zum Punsch, und vor allem die kleinen Besucher waren vom festlich verkleideten Weihnachtsesel entzückt.

Doppelten Grund zum Feiern gab es in diesem Jahr beim Tag der offenen Tür. Die Stormarner Werkstätten Ahrensburg feierten ihren 30. Geburtstag, und endlich waren auch die mehrjährigen Umbauarbeiten beendet. Küche, Speisesaal, Eingangsbereich und vieles mehr erstrahlten in neuem Glanz und wurden von den geladenen Gästen bestaunt. Nach dem Rundgang begann der offizielle Teil mit Reden, Musikstücken und der symbolischen Schlüsselübergabe. Hans-Bernd Stieglitz, Hartmut Dzubiel, Otto Matys, Petra Goehlke, Giesela Niebisch, Harry Hentschel, Harald Perthes, Bruno Podlesny, Susanne Zeutschel, Ronald Zdlewski, Manuela Lemke, Heike Marquardt, Hans –Werner Stoffers, Rolf Bantje, Beate Meyer und Hanns-Peter Peters standen bei der Feier ganz besonders im Mittelpunkt: sie bildeten die Gruppe der Jubilare und wurden mit Urkunden und Geschenken für ihre dreißigjährige Werkstattzugehörigkeit geehrt. Eine Band, die begehrte Tombola und viele Leckereien rundeten den Tag ab.

Zum zweiten Mal fand auf dem Gelände des Alten- und Pflegeheimes Lichtensee der große Weihnachtsbaumverkauf der Gartengruppe der Stormarner Werkstätten Ahrensburg statt. Neben den Nordmanntannen konnten die Besucher Produkte aus verschiedenen Werkstätten für Menschen mit Behinderung kaufen. Die kleinen Besucher hatten ihren Spaß beim Ponyreiten und Kutsche fahren, während sich die Großen an Punsch und Suppe wärmen konnten. Der Ansturm der Besucher war so groß, dass schon nach einem Tag neue Bäume bestellt werden mussten!