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Unsere Geschichte

Die Geschichte der NGD-Gruppe und ihrer Einrichtungen.

Unsere Geschichte

Unter dem neuen Geschäftsführer Hans Valdorf zog das Unternehmen an seinen neuen Sitz: das Bonhoeffer-Haus in Rendsburg.

Die Welle schwappt über - bis nach St. Peter-Ording! Sportler wie Michael „Air" Jordan lösten auch in Deutschland Begeisterung für Basketball aus. Wer cool sein wollte, der warf Körbe – und das Evangelische Jugenderholungsdorf folgte dem Trend und legte einen Basketballplatz an.

Das Ende des Kalten Krieges brachte viele Veränderungen – auch in der internationalen Zusammenarbeit. Der Zusammenbruch der Sowjetunion im August 1991 ordnete die politische Landschaft Europas neu. Länderpartnerschaften entstanden, und Schleswig-Holstein wurde zum Partnerland von Estland. Das neue politische und wirtschaftliche System, das in Estland eingeführt wurde, stellte die Menschen vor viele Herausforderungen. Die Schleswig-Holsteiner unterstützten sie dabei nach Kräften. Besondere Hilfe erhielten in diesem Fall die Bauern: für sie wurden Landmaschinen gesammelt. Die Maschinen waren schon etwas älter, waren gebraucht und galten als entbehrlich. Hier kamen die Metall-Azubis des Jugendgemeinschaftswerks ins Spiel, die die Landmaschinen mit Liebe zum Detail und einem gewissen Improvisationsgeschick wieder flottmachten. So manches Ersatzteil musste dafür eigens konstruiert und selbst gefertigt werden. Nach fast einem Jahr des Sammelns und Reparierens konnten die Metall-Azubis tadellos funktionierende Maschinen auf die Reise schicken.

Erntedank kannten die Kinder der Kindertagesstätte Sonnenschein schon aus den vergangenen Jahren. Aber was macht ein Bauer, nachdem er Obst und Gemüse geerntet hat? Verkaufen! Und das am Besten mit Unterstützung der Kinder auf dem ersten Wochenmarkt des Kindergartens.

Zahlreiche Besucher schlenderten durch die Stände, an denen die verschiedensten Gemüse, Eier, frische Milch und Blumen angeboten wurden. Ein Händler mit Bauchladen erinnerte an alte Zeiten, während ein Leierkastenmann für die musikalische Untermalung sorgte. Die Kinder durften mit erwachsener Unterstützung jeweils für eine halbe Stunde den Gemüsestand besetzen und ihr Verkaufstalent beweisen. Nicht nur die kleinen Veranstalter, auch die großen Besucher, waren von der Aktion, die mit Hilfe verschiedener Spender durchgeführt werden konnte, begeistert.

Auf dem ersten Arbeitsmarkt zu bestehen ist und war gerade für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen schwierig. Für sie gab eröffnete das Martinstift eine Übergangswerkstatt, in der niedrigschwellige Arbeitsangebote den Weg zurück ins Berufsleben erleichterten.

Die politische Landschaft Europas veränderte sich, und vor allem die Jugoslawienkriege trieben immer mehr Menschen in die Flucht. Schon zum Ende der 1980er Jahre hatte das Martinstift durch die Anmietung der ehemaligen Klinik-Ost in Mürwick seine Kapazitäten von den ursprünglichen 55 auf 284 Plätze erweitert. Mit der Eröffnung des Katherinenhofs, der ehemaligen Grenzlandkaserne, kamen neue Herausforderungen auf die Mitarbeitenden zu. Wöchentlich kamen ca. 50-100 Menschen aus der Erstaufnahmeeinrichtung in Oelixdorf auf den Katharinenhof. Dort blieben sie so lange, bis sie einem Kreis zugewiesen wurden. Der Katharinenhof bot Platz für 150 Menschen; Verwaltung und Küche liefen über das Martinstift.

gingen die Schleswiger Werkstätten. Mit der OAR (Organische Abfall Rückgewinnung) Altenholz wurde ein Unternehmen ins Leben gerufen, das im Bereich der Biokompostierung arbeitet

... hatte eine Gruppe Beschäftigter im Dänemarkurlaub. Nach der anstrengenden Anreise wurde der Strand erkundet, bevor alle früh zu Bett gingen. Doch um zwei Uhr morgens war es vorbei mit der Nachtruhe: dichter Qualm zog durch das Haus, und als eine der mitgereisten Betreuenden die Tür ihres Schlafzimmers öffnete, stand der Eingangsbereich bereits lichterloh in Flammen. Alarmiert durch die Rufe und den Lärm waren mittlerweile alle Reisenden aufgewacht und konnten sich selbst retten, da zum Glück alle Schlafzimmer einen direkten Zugang zum Garten hatten. Als die Feuerwehr kam brannte das ganze Haus, und auch auf den Kleinbus der Gruppe hatten die Flammen übergegriffen. Die Ahrensburger, die nun ohne Gepäck und Papiere dastanden, wurden von den hilfsbereiten Nachbarn fürs erste versorgt, bevor sie für den Rest der Nacht in einer Diskothek untergebracht wurden. Die Polizei fuhr die Gruppe, die durch Spenden neu eingekleidet wurde, am nächsten Tag zurück nach Hause. Ausgelöst wurde der Brand wahrscheinlich durch heiße Asche in einem der Abfallbehälter oder durch eine achtlos weggeworfene Zigarette.