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Unsere Geschichte

Die Geschichte der NGD-Gruppe und ihrer Einrichtungen.

Unsere Geschichte

Schon seit mehreren Jahren diente der Schoner "Jachara" als besonderes Mittel in der Jugendarbeit. Verhaltensauffällige Jugendliche lernten auf Ostsee-Törns auf praktische Weise die Bedeutung von Teamgeist. Nach größeren Umbauarbeiten stand die Jachara nun einem neuen Personenkreis offen: Jugendlichen mit Behinderungen. Die "Jachara" war das einzige Schiff, auf dem Jugendliche mit und ohne Behinderung als Team zusammenarbeiten konnten

hatten dank der neuen Gymnastikhalle die Sportbegeisterten im Evangelischen Jugenderholungsdorf St. Peter-Ording. In einem weiteren Trakt wurden Dusch- und Badeanlagen errichtet, die zur balneologischen Betreuung von Menschen mit Behinderungen genutzt werden konnten.

Alternative Möglichkeiten zur Energiegewinnung waren im Jugenderholungsdorf schon 1982 ein Thema. Zur zentralen Beheizung des Dorfes wurde eine Wärmepumpe mit Erdkollektoren angeschafft.

Nach mehreren Monaten der Renovierung war es soweit: das Martinstift öffnete unter der Trägerschaft der NGD e.V. (Norddeutsche Gesellschaft für Diakonie) seine Tore.

Ein Teil des Gebäudes wurde als Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende genutzt. Unter der Leitung von Herbert Carstens lebten dort im ersten Jahr 55 Migranten mit fast 40 verschiedenen Nationalitäten, unter anderem aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten. Das Asylverfahren dauerte in der Regel zwischen 6 und 24 Monaten.

Ein anderer Teil des Martinstifts wurde für die Arbeit mit Jugendlichen genutzt. Schleswig-Holstein hatte sich in den frühen 1980er Jahren zum Arbeitsmarkt-Sorgenkind der Bundesrepublik entwickelt, vor allem in Bezug auf die Jugendarbeitslosigkeit. Das Arbeitsamt entwickelte daraufhin zusammen mit den Bildungsträgern neue Maßnahmen: Übungswerkstätten und Weiterbildungskurse sollten Jugendliche an die Arbeitswelt heranführen. Im Martinstift begannen 24 arbeitslose und schwer vermittelbare Jugendliche einen einjährigen Kursus, bei dem sie ihren Schwerpunkt aus den Bereichen Bau, Landwirtschaft, Metall, Farbe und Holz wählen konnten. Das Martinstift gehörte damit zu den ersten Trägern der neuen Maßnahmen.

Endlich war es fertig – das Wohnheim der Ahrensburger Werkstätten. Die Wohnstätte Gartenholz lag in einem ruhigen Wohngebiet, war aber so nah an der Innenstadt, dass die Bewohner /-innen auch mal schnell zu Fuß in die Stadt gehen konnten. In den Reden bei der Eröffnungsfeier wurde betont, dass die Wohnstätte zu einem Zuhause für die Beschäftigten werden solle. Dass dieser Plan dabei war aufzugehen bestätigte die Sprecherin der Bewohner, die in ihrer Rede nicht nur sagte, dass sie sich in dem Haus sehr wohlfühle, sondern auch betonte, dass das gemeinsame Frühstück einen gelungenen Start in den Tag darstellte.