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Nordkirchenschiff macht Zwischenstopp in Rendsburg

„Segel auf, Anker los!“, schallte es am 18. Juli über den Kanal am Rendsburger Kreishafen. Rund 150 Gäste nahmen das Nordkirchenschiff bei strahlendem Sonnenschein in Empfang.

Vom Zwischenhalt zum Straßenfest

Rendsburg war ursprünglich nur als technischer Zwischenstopp der 4-wöchigen Tour durch die Norddeutschen Kirchenkreise anlässlich des 500. Reformationstages geplant. Das Diakonische Werk Schleswig-Holstein wollte das beeindruckende Schiff mit der Martin Luther Playmobil-Figur in Übergröße jedoch nicht einfach vorbeisegeln lassen. Also hat sie sich kurzerhand die NGD-Gruppe „mit ins Boot geholt“ und zusammen mit verschiedenen NGD-Einrichtungen eine tolle Veranstaltung daraus gemacht.

Musik, Plausch und Kuchen

Zuschauer standen am 18. Juli ab 14:30 Uhr erwartungsvoll am Kreishafen und haben zusammen mit der Band der Stormarner Werkstätten „Leuchtfeuer“ den Dreimaster „Artemis“ mit Seemanns-Liedern begrüßt. Die Band, bestehend aus Mitgliedern mit und ohne Behinderungen, hat den Nachmittag begleitet und für unzählige Gänsehaut-Momente gesorgt.

Die Portrait-Ausstellung „Glücksfall Arbeit“ der Stormarner Werkstätten sorgte für jede Menge Gesprächsstoff unter den Gästen. Diese wurde während einer Podiums-Diskussion, moderiert von Carsten Kock (Radio Schleswig-Holstein), mit bekannten Gästen aufgearbeitet. Als Gesprächspartner stellten sich Bischoff Gothart Magaard, Landespastor Heiko Naß, Ex-Ministerpräsident Torsten Albig und Mathematikprofessor Björn Christensen zur Verfügung.
Besonders spannend: Fünf Personen mit Handicap, die in der Ausstellung portraitiert sind, wurden ebenfalls zum Thema Arbeit interviewt.

Voller Erfolg

Viele Gäste nutzen außerdem die Gelegenheit, um das Schiff zu besichtigen. Aber auch einen kleinen Plausch bei Kaffee, Kuchen und Waffeln zu halten. Das Catering wurde durch die Berufliche Bildung Rendsburg bereitgestellt und hat jede Menge Spenden für das Projekt „musik in uns“ hervorgebracht.

Am nächsten Morgen hieß es vom Kapitän „Anker auf und Segel hissen!“.
Wir wünschen dem Nordkirchenschiff weiterhin gute Fahrt und bedanken uns für den Zwischenstopp in Rendsburg!

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