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BTHG – so nicht!

Mit diesem Motto auf dem Rücken haben mehr als 300 Menschen mit und ohne Behinderungen aus unseren Werkstätten am 7. November in Berlin an der  großen Kundgebung zum Bundesteilhabegesetz teilgenommen.

Der Bundesverbände evangelische Behindertenhilfe (BeB), anthroposophisches Sozialwesen (Anthropoi BV) sowie Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie (CBP) haben ihre Kernforderungen zum Bundesteilhabegesetz (BTHG) an die Politik übergeben – unterstützt von insgesamt 3.000 Menschen mit und ohne Behinderung oder psychischer Erkrankung. Auch die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen der NGD-Gruppe waren dabei. Über 300 Menschen in leuchtend gelben Warnwesten mit der Rückenaufschrift „BTHG – so nicht!“ haben sich für ihre Rechte eingesetzt.


Das BTHG ist ein geplantes Gesetz, das die Leistungen für Menschen mit Behinderung neu festlegt. Zwar sollen damit Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung gestärkt werden, im aktuellen Gesetzentwurf stehen aber noch viele Regelungen, die aus Sicht der Fachverbände keinesfalls akzeptiert werden können, da sie zu Verschlechterungen für die behinderten Menschen führen würden.
Zu der Demo am 16. November in Kiel werden über 720 Beschäftigte und Mitarbeitende aus der NGD-Gruppe fahren, um sich gegen das Bundesteilhabegesetz zu wehren.
Die sechs Kernforderungen der Fachverbände für Menschen mit Behinderung mit dem Titel „Teilhabe – jetzt erst Recht! Verschlechterungen verhindern!“ sind unter
www.diefachverbaende.de zu finden.

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